Don’t hate! Participate!

Don´t Hate! Participate. – Lehrerfortbildung zu den Schwerpunkten Hass im Netz und Demokratiebildung

Das Projekt „Don´t Hate! Participate.“ wurde beim Hacks&Tools meets #OERcamp mit dem Sonderpreis für besondere gesellschaftliche Bedeutung ausgezeichnet. In diesem Projekt sollen Lehrkräfte dabei unterstützt werden, Konzepte für die eigenständige Organisation und Durchführung von schulinternen Aktionstagen zu den Themen „Hass im Netz“ und „Demokratiebildung“ zu entwickeln. Dadurch, dass die Aktionstage von den Lehrenden selbst konzipiert und durchgeführt werden, können Besonderheiten z.B. des Schultyps oder der Region Rechnung getragen werden. Zielgruppe sind neben Lehrer:innen an allgemeinbildenden Schulen auch Lehramtsstudierende, Schulsozialarbeiter:innen sowie Pädagog:innen in außerschulischen Bildungseinrichtungen und Nichtregierungssorganisationen.

Das Projekt sah ursprünglich vor, einen Workshop zu veranstalten, der eine Vielzahl Lehrender schult und sie so befähigt, an ihren Bildungseinrichtungen eigene Aktionstage durchzuführen. Auf diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden Impulse zu digitalen Informationsnetzwerken, lernen Praxisbeispiele und Vorbilder kennen, bekommen Handlungsempfehlungen und werden mit gemeinnützigen Bildungspartner*innen (NGOs) vernetzt.  Die Veranstaltung wird durch eine interaktive Präsentation gerahmt und durch Impulsvorträge, Gruppen- und Einzelarbeitsphasen, Aktivierungsübungen und Feedback-Formate angereichert. In diesem kreativen Umfeld können sie eigene Konzepte mit Unterstützung entwickeln, die dann später unter freier Lizenz anderen Interessierten zugänglich gemacht werden. Ziel ist es niedrigschwellige und zeitnah umsetzbare Angebote zu entwickeln.

Im Zeichen der Corona-Krise entsteht nun neben den Materialien und dem Konzept zum Aktionstag in Präsenz ein Modell, dass sich sowohl in verkürzter Präsenzzeit (90-minütiger Intensivworkshop) als auch komplett digital durchführen lässt.

Wichtig ist den Verantwortlichen von „Don´t Hate! Participate.“, dass die Lebensrealitäten der Schüler:innen berührt werden, diese mit den Lernzielen in Einklang gebracht werden und Partizipation angeregt wird. Hierbei soll der Kommunikationsrahmen so gestaltet werden, dass durch die Ansprache eine Aktivierung der Schüler:innen erfolgt, die dem Zeitgeist entspricht. Die Nachhaltigkeit des Projekts soll durch den kollektiven Austausch und der daraus entstehenden Sicherung der Tragfähigkeit entstehen.

Um das zu erreichen, können Lehrende auf das Fortbildungskonzept und die Konzepte der Teilnehmenden zurückgreifen und sich die wachsende Liste von digitalen Werkzeugen und Inhalten, themenbezogenen Bildungspartner*innen und Best-Practice-Beispielen zunutze machen. Dafür sind alle Materialien dauerhaft und ohne Einschränkungen unter freier Lizenz verfügbar und sollen eine Vernetzung von Schulen, NGOs und Aktivist:innen unterstützen sowie zu einer Förderung der politischen und gesellschaftlichen Partizipationsbereitschaft beitragen.

Um zu einem sicheren Umgang mit offenen Bildungsmaterialien beizutragen, wird auch der Workflow zur Erstellung von Open Educational Resources (OER) vermittelt und eine gemeinschaftliche Erstellung von Materialien nach diesen Vorgaben angeregt.

Warum OER die Welt verbessern

weil Sie Bildungsgerechtigkeit schaffen und ein Element der Kultur der Digitalität angemessen und zukunftsorientiert sind, denn Remixing ist ein fester Bestandteil Gegenwart und wird es auch in Zukunft bleiben.

Wie meine OER die Welt verbessert

indem wir mit Lehrkräften für Lehrkräfte eine Blaupause liefern, um Inhalte des Lehrplans, anhand von kontemporären Beispielen zu lehren und dabei, durch die Durchführung von Aktionstagen Informations- und Demokratiekompetenz zu fördern.

Wie ich auf die Idee zu meiner OER kam

Die Medienbildungsarbeit mit Schüler*innen hat mich dazu inspiriert.

Meine Lieblings-OER

wechselnd, da ich immerzu neue Materialien entdecke, die bereits bekannte Materialien noch nutzvoller machen.

Warum mir mein Projekt so wichtig ist

Weil der gesellschaftliche Rahmen für die Kultur der Digitalität nicht von Generationen gesetzt werden sollte, die damit nackt aufgewachsen sind.

Welche Ziele möchte ich mit der Projektförderung umsetzen

Ich möchte die Medienkompetenz und politische Partizipationsbereitschaft von Schüler*innen und Lehrkräften fördern.

    Menü schließen